Als ich nach den Fehlgeburten wieder schwanger war

Wir sprechen heute offener über Fehlgeburten als früher, es gibt einen Diskurs. Aber wie belastend es ist, schwanger nach Fehlgeburt zu sein, sagt immer noch keiner.

Glücklich schwanger nach Fehlgeburt?

Zwischen meinem zweiten ungewollten Abort und der Schwangerschaft mit meinem Sohn lagen fast zwölf Monate. Ich war traumatisiert und in Trauer und brauchte diese Zeit, um Abschied nehmen zu können und mich wieder auf mich zu konzentrieren. Als ich dann wieder schwanger war, beherrschten mich von Anfang an zwei Gefühle: Freude. Und ganz viel Angst, auch dieses Kind wieder zu verlieren.

Loslassen können nach einer Fehlgeburt ist besonders schwer – Photo by Karim MANJRA on Unsplash

 

Es war, als begleitete mich stets eine kleine graue Wolke. Diese Verlustangst. Angst, mich vergebens zu freuen und wieder «verraten» zu werden vom Universum, von Gott, meinem Körper. Etwas in mir wollte sich einfach nicht zu sehr freuen, aus Selbstschutz. Dazu kam, dass ich meinen Sohn bis weit in den 8. Schwangerschaftsmonat hinein kaum spürte, da ich eine Vorderwandplazenta hatte. Lebte das Baby noch, oder war es schon zu spät? Natürlich kann man jetzt sagen: Negative Gedanken bringen einen nicht weiter (ich weiss das!!!), nur positive Gedanken schützen vor Stress und somit indirekt auch wieder vor einer Fehlgeburt. Aber ganz ehrlich: Die Angst macht einen kirre und betäubt alle Sinne und jeglichen Verstand. Angst ist nicht rational.

Progesteron in der Schwangerschaft

Progesteron wird auch Gelbkörperhormon genannt. Ein zu niedriger Progesteronspiegel (Stress!!) in den ersten Schwangerschaftswochen kann (muss aber nicht) eine Fehlgeburt begünstigen. Eingesetzt wird Progesteron in der Gynäkologie üblicherweise bei künstlicher Befruchtung in der sog. Lutealphase, um eben eine potenzielle Einnistung zu unterstützen, bei Schwangerschaft mit Frühabort in der Vorgeschichte oder in der Hormonersatztherapie in den Wechseljahren.

Die ersten drei Monate meiner Schwangerschaft mit meinem Sohn musste ich 2014 dieses Progesteron einführen, um die bestmöglichen Uterus-Begebenheiten für das Baby zu schaffen. Örgs. Gemäss neuesten Studien (Stand 2016) soll die vaginale Gabe von Progesteron aber eine Fehlgeburt wohl weder verhindern noch begünstigen.

Ich weinte viel wegen des Progesterons. Ich versuchte, meinem Mann meine Gefühle zu erklären: «Ich fühle mich krank, wenn ich das nehmen muss. Unfähig, das Kind von alleine zu halten. Entweiblicht. Ich bin ein Fehler, kaputt.» Er fing mich auf, tröstete mich und sagte, dass ich das Baby nach bestem Wissen und Gewissen beschütze und dass ich das alles ganz wunderbar mache. Aber der Gedanke, dass ich Hilfe brauche, um als «Brutkasten» zu funktionieren, machte mich mürbe. Im zweiten Trimenon konnte ich dann endlich mit dem Progesteron aufhören. Die Angst blieb. Ich sagte mir jeden Tag ein Mantra auf: ALLES WIRD GUT. DEIN BABY IST GESUND.

Von der Schwangerschaft erzählen

Von der erneuten Schwangerschaft erzählten wir lange keinem. War es Aberglaube oder Angst vor der «Schande», den stillen Blicken und dem Schweigen der anderen, wenn es doch wieder nicht klappte? Ich weiss es nicht. Es lief einfach alles anders ab als in der ersten, entspannten Schwangerschaft. Es war eine verhaltene Freude auf Raten.

Unsere Tochter erfuhr es als erste, als ich im vierten Monat war. Nie werde ich ihre Freude und ihren Gesichtsausdruck vergessen. «Echt?! Da ist ein Baby in Deinem Bauch drin????»

Fatalismus pur

Zum einen war da die immerwährende Angst. Auf der anderen Seite lebte ich plötzlich eine Art Fatalismus aus. «Na wenn es eh nichts wird, kann ich genauso gut ein Stück Roastbeef essen!» Wenn es so sein sollte, dann war es halt so. Zwischendurch trank ich auch mal ein halbes Glas Wein. Selbstschutz nennt sich das. Selbstbestimmung. Und: Rebellion gegen die eigene Angst. «Ich tue, was ich will!» Wir müssen hier jetzt nicht darüber streiten, ob das gut für ein Baby ist oder nicht. Ich weiss das alles. Mir hat es aber dabei geholfen, emotional nicht unterzugehen.

Das Pseudonym meines Sohnes

Ich werde oft gefragt, warum ich meinen Sohn auf dem Blog Copperfield nenne. Am Ende des 8. Monats bekam ich plötzlich Blutungen (denkt euch mal dadurch potenzierte Angst dazu…). Ich hatte solche Bauchschmerzen, es zerriss mich innerlich! Ich dachte, mein geliebtes Baby stirbt. Der Ultraschall beim Frauenarzt ergab, dass sich Copperfield gedreht hatte – zu einem sehr späten, dafür unüblichen Zeitpunkt der Schwangerschaft. Ich wurde von einem Tag auf den anderen krankgeschrieben (mein damaliger Chef hasste mich dafür) und sollte mich schonen. Aber Copperfield fand es wohl lustig und begann, in den verbleibenden Wochen bis zur Geburt immer wieder zu drehen. Ein neunmonatiges, zur Geburt bereites Baby, das sich immer noch drehte!! Mir war jeweils speiübel und es schmerzte sehr. Aber: Er lebte! Und tanzte Purzelbäume in meinem Bauch, schwebte in der Luft – so wie der Zauberer David Copperfield im Fernsehen. Mein Copperfield ist mein kleiner Magier.

Schwanger nach Fehlgeburt

Neun Monate. Bei LadyGaga konnte ich jeden Monat geniessen. Bei Copperfield bin ich im Prinzip einfach froh, haben wir es durch die neun Monate geschafft. Ich fühlte mich oft wie ein Brutkasten und kämpfte darum, nicht in Trübsal unterzugehen, sondern mich zu getrauen, mich einfach nur zu freuen auf unser Kind. Vermutlich habe ich mich aus deswegen zu einem geplanten Kaiserschnitt entscheiden – die Angst um mein Kind und das Gefühl des Verrats meines Körpers waren einfach zu gross.

Folgende Bloggerinnen haben auf meinen Aufruf hin ebenfalls über ihre Schwangerschaft nach einer Fehlgeburt berichtet:

 

Aktualisiert am 29. November 2019

Ich freue mich, wenn Du den Beitrag teilst:

18 thoughts on “Als ich nach den Fehlgeburten wieder schwanger war

  1. Ich kann dir sehr gut nachfühlen, dein Artikel ist mir sehr nahe gegangen. Es ist sehr schwer, wieder Mut und Freude zu fassen nachdem man ein Baby ziehen lassen musste.
    Ich werde sehr gerne an deiner BlogParade teilnehmen, zu dem Thema hab ich auch noch ein paar Wörtchen mitzuschreiben…

    Liebs Grüessli
    Tanja

  2. Ich war froh über das Progesteron. Das war etwas, was ich aktiv für mein Baby tun konnte, statt einfach nur warten und auf meinen Körper – den elenden Verräter! – zu vertrauen. Es gab mir ein Gefühl von Kontrolle und Macht in einem ansonsten sehr ohnmächtigen Moment meines Lebens.

  3. Sehr bewegend & kommt mir gut bekannt vor.
    Ich habe zwei Engel im Himmel und beide Verluste habe ich anders verarbeitet.
    Ich weiß aber nicht ob ich dadrüber schreiben kann, denn obwohl es viele Jahre her ist mich es immer wieder mitnehmt.

    Lg Nicky

  4. Ich kann jeden Satz nachempfinden. Ich war nach 4 Fehlgeburten wieder schwanger. Irgendwie wollte ich das zweite unbedingt. Nach Progesteron und Blutverdünner hat der kleine Zwerg es geschafft sich gut einzunisten. Zu der eigenen Angst, kamen aber die Vorsorgeuntersuchungen. Ich war 40, hatte 4 Fehlgeburten und die Ärzte rieten mir zu jedem Test. Nackenfaltenmessung, Fruchtwasseruntersuchung, zusätzliche Ultraschalluntersuchungen. Ich hatte riesig Angst, bis eine Ärztin mir die Angst nahm und sagte: sie haben einen kerngesunden Jungen, jetzt genießen Sie den Rest der Schwangerschaft…Und heute? Er wird 4, ist frech, oft nörgelig und kerngesund – ein ganz normaler Junge.

  5. Ich kann das alles nachvollziehen. Ich habe drei Kinder und zwei Sternenkinder. Leider war das erste ein Sternenkind und ich hatte bei jeder weiteren Schwangerschaft Angst vor den ersten Vorsorgeuntersuchungen, da bei einer solchen der Herzstillstand aufgefallen ist. Erst als ich das Kind spüren konnte, war ich beruhigt. Bei meinem zweiten Sternenkind habe ich die Anzeichen komplett ignoriert und immer gesagt: Ich bin nicht schwanger! Obwohl ich ja gar nicht wissen konnte, dass es eine Eileiterschwangerschaft war. Die erste hat mich sehr mitgenommen und ich war zutiefst traurig und verzweifelt. Die zweite konnte ich viel besser verdauen, vielleicht weil ich mich nicht darauf gefreut hatte und wegen meiner zwei Kinder.

  6. Das beschäftigt mich – zumindest ansatzweise ähnlich – derzeit. Unser erstes Kind kam nach vorzeitigem Blasensprung mach vorzeitigen Wehen bei 30+5 zur Welt. Wehenhemmer konnten ihn nicht aufhalten, die Lungenreifespritze hatte nicht mal 24 Srunden Zeit zu wirken. Im Ergebnis ging alles gut, er hat alles gut überstanden. Aber das hieß jedenfalls 5 Wochen Neo-Intensiv/Überwachung.
    Keiner weiß, was die Ursache war und für mich kam der Blasensprung trotz vorzeitiger Wehen völlig überraschend. Wahrscheinlich eine nicht entdeckte Infektion (die aber auch im Krankenhaus trotz Suche niemand fand).
    Und nun bin ich in der 23. Woche schwanger und es ist schon schwierig. Ganz gewiss nicht mit einer vorangegangenen Fehlgeburt zu vergleichen. Aber auch ich habe Angst. Und kenne einen gewissen Fatalismus. Nach nun sehr wenigen VorwEhen wollte ich gar nicht erst wissen, ob sich der Gebärmutterhals verkürzt hat. Ich versuche, mich zu schonen (kaum möglich, mit Kleinkind, das wegen ständiger Krankheiten ständig nicht in die Kit geht) . Ich nehme Progesteron und empfinde es auch mehr als Hilfe, zumindest „etwas“ tun zu können (wenngleich mir durchaus klar ist, dass eh unklar ist, ob es hilft). Und ich nehme etwas zur Aufrechterhaltung der Scheidenflora, um Infektionen möglichst auszuschließen.
    Ich versuche, nicht zu googeln und nicht zu viel zu grübeln. Und nicht zu viel nachzuspüren (vorzeitige Wehe? Oder hat sich das Kind soll bewegt? Oder ist es der Darm?). Aber das klappt immer schlechter, je näher die mögliche Lebensfähigkeit des Babys rückt. Außerdem nehme ich einen Infekt nach dem anderen mit…nun denn. Es hilft nichts und ich muss es abwarten. Wir hoffen jedenfalls sehr, diesmal mehr als 30 SsW zu erreichen. Jeder Tag mehr wird wunderbar sein. Wenn er denn kommt.

    Insofern habe ich leider keinen schlauen Tipp sondern nur die aktuellen Erfahrungen.

    Ich danke Dir für Deinen ehrlichen Bericht und auch sonst für Deinen schönen Blog!

    Viele Grüße aus dem hohen Norden!
    Kimo

  7. Ich bin über HerzBauchWerk auf diesen wunderschön geschriebene Blogpost gestoßen. Auch wenn mein Kommentar spät kommt, egal… Ich habe meine Tochter im neunten Monat verloren, 8 Monate haben verschiedene Ärzte nur positive Ergebnisse gehabt und plötzlich kam raus, dass sie Trisomie18 hat und nicht lebensfähig ist. Ich habe mich lange gefragt wie ich in einer Folgeschwangerschaft irgendjemand eine Aussage über den Gesundheitszustand glauben soll. Dann habe ich begonnen erst wieder Vertrauen in mich und zu mir zu suchen und nun versuchen wir wieder schwanger zu werden. Mir hilft es, ganz bewusst zu wissen wie ich schwanger sein möchte, welche Untersuchungen ich will, welche Menschen mich begleiten. Die eigene Heilung ist wichtig für die Folge Schwangerschaft, da lohnt es sich finde ich in sich zu investieren und zu sich zu finden bevor es ein neues Baby tut.
    Liebe Grüße Gina

  8. Mein Beitrag kommt auch etwas spät, aber nachdem ich bei der Suche nach Leidensgenossinnen auch auf diese Seite gestoßen bin, werden es sicher auch zukünftig noch Frauen tun :).
    Ich habe am 11.01. mein Baby Ende der 10. SSW verloren. Ich hatte schon die ganze Zeit ein schlechtes Gefühl, aber nachdem die ersten beiden Untersuchungen nur „Positives“ (schlagendes Herz, zeitgemäße Entwicklung) gezeigt haben, hab ich mir immer eingeredet, dass ich mir das flaue Gefühl nur einbilde. Ende 8. SSW traten jedoch Schmierblutungen auf (die erstmal auch nicht als kritisch beurteilt wurden, da es ja „altes“ Blut sei und das Herz ja auch schlägt usw.). Die Blutung wurde dann aber kontinuierlich immer schlimmer bis zum Tag X als das Herz aufgehört hat zu schlagen. Ich habe 1 Woche viel geweint und war auch verzweifelt (hätte nie gedacht dass mich das so mitnimmt). Ich bin aber ganz offen mit dem Verlust umgegangen. Habe also ganz viel mit Freunden und Familie gesprochen. Ich habe in keiner Sekunde gedacht, dass ich irgendwie an der Fehlgeburt Schuld sein könnte bzw. dass ich versagt habe. Natürlich frägt man sich, warum es einen getroffen hat, aber letztendlich ist es die Natur und wenn man sich Statistiken anschaut, dann betrifft es leider seeeeehr viele Frauen. Alleine ich kenne 6 Frauen in meinem Bekannten-/Verwandtenkreis, die mind. 1 Fehlgeburt hatten (und das sind nur die von denen ich es weiß). Nun bin ich auch wieder schwanger und ich kenne die Gefühle nur zu gut. Ich mache mir auch bei jedem Ziepen und Drücken Sorgen. Ich habe eine nach hinten geknickte Gebärmutter und ein paar Verwachsungen (leicht und nicht OP-würdig) im Bauch und dadurch quasi 24 Stunden am Tag irgendwelche Zieperlein (mal mehr mal weniger stark). Das mich das fast wahnsinnig macht, muss ich keinem sagen. Ich versuche trotzdem positiv zu denken. Ich bekomme auch Progesteron. Auch hier hatte ich nie das Gefühl keine vollwertige Frau zu sein oder zu versagen, weil mein Körper etwas mehr Unterstützung braucht (und auch ich weiß, dass die Wirkung von Progesteronzäpfchen nicht erwiesen ist, aber es gibt mir auch ein wenig Sicherheit –> die liebe Psyche). Ich habe nun übermorgen meinen ersten Ultraschall (in 6+3). Hoffe das Herzchen zu sehen (danach ist mein Gyn erstmal 3 Wochen im Urlaub).
    Ich wünsche allen Frauen, die das gleiche Schicksal teilen, ganz viel Kraft, Mut und Zuversicht!

    1. Liebe Mina, mit deiner Geschichte kann ich mich total identifizieren. Ich hatte im Februar eine Fehlgeburt in der 8. Ssw. Seit gestern weiß ich das ich wieder schwanger bin (5. Ssw). Ich habe mir vorgenommen erst in der 12. Ssw zum Arzt zu gehen. Davor kann man doch eh nix beeinflussen oder? Habe natürlich mit Folsäure und Progeston angefangen… Kann es noch nicht wirklich fassen und freue mich definitiv nicht so sehr wie beim 1. Mal…

      1. Liebe Carolin

        Ich drücke Dir ganz fest die Daumen und verstehe Dich so gut! Die ersten Wochen einer neuen SS nach einer FG sind mental extrem schwierig auszuhalten, aber du bist nicht alleine damit. Fühl Dich umarmt! Alles wird gut <3

  9. Hallo
    Bin auch eher zufällig hier auf den Block gestoßen.
    Ich hab meine kleine Tochter in der 18 ssw verloren am 27.3 musste ich sie still zur Welt bringen.
    Meine kleine war eine Tänzerin nur etwas zu wild mit der Nabelschnur.
    Jetz bin ich wieder schwanger mittlerweile in der 17 ssw.
    Seit Anfang der Schwangerschaft hab Ich überhaupt kein Vertrauen in mein Körper.
    Bei Ronja hab ich aufgehört mit rauchen ging auch recht einfach aber diesmal? Nein 😢
    ( ich weiß es ist schädlich) lenke much viel ab um nicht ständig rauchen zu gehen.
    Ich glaub das mit dem fatalismus passt da ganz gut.
    Oft merk ich wie ich selber nur sage wofür der Stress? Das letzte mal hast du dich an alles gehalten und was kahm bei raus?
    Dann nach dem rauchen kommt das schlechte Gewissen und ich sag mir du wirst daran schuld sein nur du.
    Der Bauch wächst langsam aber das Gefühl der Liebe zu meinen ungebohrenen fehlt.
    Bei Ronja war das Gefühl sofort da ich hab sie sofort geliebt und tuh es immer noch wird wohl auch immer so bleiben.
    Sie gehört zu mir.
    Hoffe das trotz der Fehler sprich rauchen doch noch alles gut geht und die Zeit schnell vergeht oder vielleicht schaff ich es auch endlich wenn ich es spüre und weis das Baby lebt.

    Wünsche euch allen viel Glück

    1. Ich fühle sehr mit Dir, und Dein Fatalismus ist sehr verständlich. Es ist Selbstschutz, der Dich am Funktionieren hält. Natürlich ist es nicht gut, dass Du in der Schwangerschaft rauchst, das weisst Du selber. Vielleicht schaffst Du ja den Ausstieg noch? Jeder Tag ohne Zigaretten ist ein Gewinn für Dich, aber auch Dein Kind. Aber wenn Du es nur so schaffst, nicht wahnsinnig zu werden, dann hat auch die Zigarette ihre Berechtigung. Ronja wird immer ein Teil von Dir sein. Aber Du wirst auch das Baby, das jetzt in Dir wächst, über alles lieben. Das verspreche ich Dir! Ich möchte nicht mehr ohne meinen Sohn sein, der so viel Licht in unser Leben gebracht hat. Und wenn Du trotzdem unsicher bist oder das Gefühl hast, nicht genug zu lieben: Hol Dir unbedingt professionelle Hilfe! Du musst das nicht alleine durchstehen, es gibt Profis, die einem da durch helfen, bevor Du plötlzlich in einer Wochenbettdedpression landest.

      Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!

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