Schottland Teil IV: Edinburgh und kein Sam Heughan in Sicht

Ich bin euch noch den letzten Teil der Schottland-Reise schuldig. Nach der Tea Time beim Schottischen Chocolatier machten wir uns auf den Weg zurück nach Edinburgh, wo wir eine Nacht verbringen sollten.


Als Outlander-Fan musste es natürlich das Hotel «Fraser Suites» in der historischen Innenstadt sein. Absolut empfehlenswert! Das Hotel hat zwar ausser dem Namen nichts mit Jamie Fraser zu tun, aber es ist sehr sauber und gut ausgestattet, an Toplage und mit nettem Personal. Auch das Preisleistungsverhältnis stimmt.

Zuerst waren wir total happy, weil wir einen Parkplatz direkt vor dem Hotel fanden, aber die Freude war nur von kurzer Dauer: Überall war ausgeschildert, dass die Parkfläche wegen eines Feiertags ab Sonntag 7 Uhr gesperrt sein würde. An der Rezeption sagte man uns, dass in Edinburgh dauernd (!) irgendein Feiertag ist. Mussten wir unser Auto also grummelnd wieder in einem öffentlichen Parking in rund 15 Minuten Gehdistanz parkieren. Nun war es bei unserer Ankunft in Edinburgh ja schon reichlich spät an einem Samstagabend. In diese kurze Zeitspanne ab 18 Uhr zogen wir folgendes Programm durch:

Shopping und Stauning

Die Altstadt ist wunderschön und lädt zum Verweilen ein. Die High Street, Royal Mile genannt, verbindet Edinburgh Castle, wo unter anderem die Kronjuwelen aufbewahrt werden, und den Palace of Holyroodhouse, von wo aus man eine atemberaubende Sicht auf Edinburgh haben soll. Aus Zeitgründen haben wir uns dafür entschieden, shoppend und staunend Richtung Castle zu spazieren. Wir wurden nicht enttäuscht.


Die Royal Mile ist eine breite Flanierstrasse. Es ist übrigens schier undenkbar, was man hier alles mit Schottenmuster kaufen kann. Wir haben unter anderem eine kuschelige Tagesdecke für das Sofa gekauft. Die ist sooo toll!!

Die gregorianischen Gebäude sind absolut eindrücklich, «stunning!» möchte ich sagen.





Wir kamen in den Genuss von ganz viel Schottenröcken und Dudelsackmusik wegen des anstehenden Feiertages. Via Instagram hatte ich erfahren, dass der Schauspieler Sam Heughan aka Jamie Fraser just dieses Wochenende auch mit einer Dudelsack-Gruppe in Edinburgh unterwegs war (don’t ask…). Leider habe ich ihn nirgends entdeckt, obwohl ich wirklich WIRKLICH überall genau hingesehen habe.

Ein weiteres LEIDER: Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit verpassten wir die letzte Sightseeing Tour des Abends von «The Real Mary King’s Close», wo unterirdisch Originalstrassen aus dem 17. Jahrhundert erkundet werden können. Wie geil ist das denn bitte?! Das wollen wir bei unserem nächsten Besuch unbedingt nachholen! Auch Geistertouren, Harry-Potter-Touren und vieles mehr gibt es an historischen Rundgängen durch die Altstadt. Überhaupt gibt es in Edinburgh zig Museen und Gebäude zu bestaunen. Again: Aus Zeitgründen blieb es diesmal beim Flanieren und shoppen. Es war bis 21 Uhr hell draussen bei gutem Wetter. Volltreffer!

Essen für Fleischer

Irgendwann kam dann doch der Hunger. Doch was sollten wir essen? Haggis, das schottische Nationalgericht, machte uns jetzt nicht wirklich an. Asiatisch gab es en masse, auch Pizzas, aber dafür waren wir ja nicht nach Schottland gekommen. Am Ende landeten wir im Carnivore (Achtung, die Website mutet gruselig an), einer sensationellen Meat and Bourbon Bar:


Heaven! Und das war nicht alles – ich bekam im Carnivore den besten Whiskey Sour meines Lebens! Der war so gut, dass ich ihn gleich zweimal bestellen musste….

Eigentlich wollte ich ja gerne noch mehr Whiskey probieren. Aber nach dem opulenten Abendmahl und mehreren Whiskey Sour hatte beim besten Willen kein einziger Zentiliter mehr in mir Platz. Ich platzte fast! Satt aber glücklich gingen wir also zurück zum Hotel. Das war definitiv nicht meine letzte Reise nach Edinburgh.

By the way: Am Nebentisch sass eine Truppe junger Männer, die plötzlich alle gemeinsam die Bar verliessen. Alle? Nein, ihren betrunkenen Kumpanen liessen sie einfach am Tisch zurück:


Leider war es nicht Sam Heughan.

Ich freue mich, wenn Du den Beitrag teilst:

One thought on “Schottland Teil IV: Edinburgh und kein Sam Heughan in Sicht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.