Mama Schulze sagt «Tschüs Rotz, Schnodder & Co.» #AntiAdventskalender

Im Dezember machen zahlreiche Gastautoren bei meinem ANTI-Adventskalender mit, bei dem sich alles um die Frage dreht: Was erwartet uns 2016? Ein bisschen Tschakka und Glitzer im Leben muss nämlich auch 2016 sein!

Heute darf ich hier Julia von Mama Schulze begrüssen. Ich habe sie schon mehrfach persönlich getroffen: bei Netflix im Frühjahr und bei der von ihr organisierten WUBTTIKA-Bloggerkonferenz im Herbst. Aber gefühlt kenne ich sie irgendwie schon ewig. Sie ist eine absolute Power-Tschakka-Mama, und das trotz oder vielleicht auch gerade wegen ihrer Multiplen Sklerose. Das hat mich so beeindruckt, dass ich sie auch schon beruflich interviewt habe. JuSu, wie sie sich selber nennt, ist eine tolle Frau, die mit den täglichen Dämonen ihrer Krankheit kämpft, das Leben mit zwei kleinen (wirklich süssen!!!) Kindern wuppt und dabei ihren Humor und ihre gute Laune nie oder zumindest nur selten verliert. Und wenn man sie dann sieht, denkt man automatisch: Und die soll MS haben? Wie soll denn dat gehen?! Die Ausstrahlung von JuSu ist nämlich eine Wucht. Also wenn ich MS wäre, ich hätte Angst vor Mama Schulze und ihrer Power!

 

(c) Fotolia
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Es ist Sonntag, der 31. Dezember 2016, und ich schaue auf ein sehr schönes, entspanntes Jahr zurück. Und weil es so wunderbar war, das Jahr 2016, habe ich mir eben heimlich in der Küche schon eine halbe Flasche Prosecco hinter die Binde gekippt. Ich kann daher nicht mehr ganz so klar denken, denn ich bin gerade schon etwas beschwipst. Vielleicht wird die Lobhudelei auf das Jahr 2016 daher etwas besonders blumig. Aber nach einem so grandiosen Jahr darf das doch auch einmal sein, oder? *hicks*

Wir hatten einen tollen Frühling, den Sommer haben wir in Italien und Frankreich am Meer genossen und der Herbst war so entspannt und fröhlich wie noch nie.

Aber warum war das Jahr 2016 so wunderbar? Es ist etwas passiert, was ich mir im Dezember 2015 inständig gewünscht und an dessen Erfüllung ich nicht geglaubt habe: Die Kinder waren nicht ein einziges Mal krank. Und das nach einer fiesen Erkältungsperiode zum Ende des Jahres 2015: nix, nada, niente. Kein Rotz, kein Schnodder, kein Husten, kein Fieber oder sonst fiese Erkrankung. Keine Schleimspur, die sich durch das kindliche Gesicht zog. Keine Rotzfahne, die ich in der Arbeit angekommen an meinem Rock gefunden habe. Keine Nacht, die von Hustenattacken unterbrochen wurde und mir den Schlaf raubte. Kein Kind, dass plötzlich von hohem Fieber geplagt wurde. Natürlich an einem Tag, an dem sowohl Papa Schulze als auch ich wichtige Termine in der Arbeit hatten und einmal wieder nicht wussten, wie wir unser Pensum mit den Kinder vereinbaren sollten.

Die MiniSchnecke an längst vergessenen Tagen beim Inhalieren.
Die MiniSchnecke an längst vergessenen Tagen beim Inhalieren.

Das Tolle an dem Nicht-Krank-Sein der Kinder war zudem, dass auch Papa Schulze und ich nicht krank waren. Denn wir haben uns das ganze Jahr nicht an unseren Kindern anstecken können. Und ich muss sagen, dass uns so ein Jahr ohne Infekte sehr gut getan hat. Ein weiterer positiver Nebeneffekt dieses Zustands: Wir haben das ganze Jahr über sehr gut und viel schlafen können. So sind wir angenehm ausgeruht am Ende dieses Jahres 2016. Ich traue es mich eigentlich gar nicht zu sagen: Uns geht es wirklich gut. Ich könnte sozusagen Bäume ausreißen. Denn diese Ruhe und Ausgeglichenheit hat es uns zudem ermöglicht, viel Sport zu treiben. So haben wir auch keine Wehwehchen und Zipperlein – am Rücken zum Beispiel. Nein, wir sind fit wie Turnschuhe und haben jeder 3 kg abgenommen. Der ganze Stress ist von uns abgefallen: Wir sind entspannter mit den Kindern, im Job und natürlich auch in unserer Partnerschaft. Was für ein toller Zustand!

Die MaxiSchnecke an längst vergessenen Tagen beim Inhalieren.
Die MaxiSchnecke an längst vergessenen Tagen beim Inhalieren.

Nun stellt sich natürlich die Frage, was ich mir für 2017 wünsche? Aber eigentlich habe ich für das kommende Jahr gar keine besonderen Wünsche. Es kann alles so bleiben, wie es gerade ist. Damit bin ich sehr zufrieden. Und dafür danke ich dem Universum von Herzen! *hicks*

So, und jetzt gehe ich mir einen Drink mixen. Aber, komisch, ich habe da gerade so ein Kratzen im Hals und mir ist so heiß… Wisst Ihr, was das sein könnte? Das wird doch nicht…?

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