Buchrezension «Mama, I need to kotz!» inkl. #Verlosung

Kurz vor den Sommerferien kann ich euch heute die perfekte Urlaubslektüre vorstellen: das neue Buch der Berliner Bloggerin Lucie Marshall, «Mama, I need to kotz!»

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In gewohnt lockerer und unterhaltender Weise erzählt Tanya Neufeldt in ihrem zweiten Buch von den Tücken des Alltags als arbeitende Mama in London, wo sie mit Mann und Sohn für ein paar Monate wohnt.

Besonders süss finde ich ja den zweisprachigen Slang des Sohnes, wenn er Dinge sagt wie: «Mama, canyoutellme die Schichte noch mal?» Aber auch sonst scheint Sam ein quirliger, aufgeweckter Junge zu sein, in den man sich beim Lesen des Buches auf der Stelle verliebt.

«Mama, I need to kotz!» ist sehr leichtfüssig unterwegs und zeigt sehr viel über das familiäre Leben in London. Dass die Dächer alle marode sind und es eigentlich wirklich fast immer regnet. Dass schon in der Kita massiv Druck auf die Kinder und die Eltern ausgeübt wird, damit alle «konform» und bereit für die Einschulung mit viereinhalb sind. Da ist Nachhilfe keine Option, sondern wird vorausgesetzt. Dass ein Elternabend in London vor allem dazu da ist, berufliches Networking mit anderen Eltern zu betreiben und einem eigentlichen Cocktail-Empfang gleicht.

Ich muss zugeben: Einen solchen Elternabend würde ich gerne bei uns einführen, das wäre genau mein Ding. Aber dieser Druck, der schon ab frühester Kindheit aufgesetzt wird…. muss das wirklich sein? Man stellt nämlich beim Lesen tatsächlich automatisch Vergleiche zum eigenen Land an und hinterfragt manches. Und merkt, dass nicht alles gut (oder schlecht) ist, was das eigene Bildungssystem sowie die Gesellschaft zu bieten hat.

Die Kapitel sind kurz und überschaubar, die Sprache ist locker flockig, so dass man gut vor dem total übermüdeten Zubettgehen noch zehn Minuten entspannt lesen kann. Genau was ich brauchte!

Und damit auch ihr in den Genuss dieser Sommerlektüre kommt, verlose ich heute ein Exemplar hier auf dem Blog. Was ihr dafür tun müsst? Hinterlasst bis 14. Juli einen Kommentar auf dem Blog oder bei Facebook und sagt mir, was ihr mit London verbindet. Teilnehmen können LeserInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Viel Glück!

Ich freue mich, wenn Du den Beitrag teilst:

18 thoughts on “Buchrezension «Mama, I need to kotz!» inkl. #Verlosung

  1. Ich verbinde mit london die letzten ferien als nicht-Mama… Aber auch die einzigen Ferien in denen ich Babysachen ohne schlechtes Gewissen shoppen durfte, weil ich da bereits im 4. Monat schwanger war😍

  2. Ich verbinde mit London meine Abschlussfahrt des Englisch -Leistungskurses 1997 (Gott, wie lange das her ist!!!) mit dem leicht angetrunkenen Busfahrer Harry, der seine Probleme mit dem Linksverkehr hatte.
    Meine Freundin und ich wollten in einem Restaurant essen, nachdem wir uns tagelang nur von Fastfood ernährten, weil uns nichts so wirklich schmeckte. Wir kamen rein, wurden begrüßt und gefragt (so dachten wir:)“How old are you?“ und wir antworteten, ein wenig verwirrt über diese Frage wahrheitsgemäß :“We are seventeen.“ Die Dame schaute uns sehr verwundert an und dann hinter uns und fragte dann :“Where are the others?“ Wieder ein verwirrter Gesichtsausdruck unsererseits bis sie fragte:“ You are seventeen persons?“. Da begriffen wir,dass sie nicht nach unserem Alter fragte, sondern „How many are you?“… 😀

  3. Mit London verbinde ich unsere beste Klassenfahrt ever in der 8. Klasse. Wir waren mit Sondergenehmigung 9 Tage in Gastfamilien und haben unheimlich viel gesehen und erlebt. Unser Busfahrer wollte uns vom Her Royal Majesty’s Theatre in der Stadt abholen und stand mangels Parkplatz einfach mitten im fließenden Verkehr.

  4. Mit London verbinde ich die Abschlußfahrt meiner Schulzeit: 5 Tage diese tolle Stadt erleben, abenteuerliche Tube- und London-Bus-Fahrten und ein wahnsinnig toller Musicalbesuch!

  5. Mit London verbinde ich leider noch nichts persönliches. Ich würde so gerne mal eine Städtereise nach London machen. Mit 3 kleinen Kindern leider nicht so leicht. Aber über das Buch würde ich mich sehr freuen. 😊

  6. Ich habe als Jugendliche mal einen Ein-Tages-Ausflug nach London gemacht. So richtig schön klassisch mit Busfahrt, betrunkenen, rauchenden und pöbelnden Mitfahrern und so. Aber die Stadt selbst war toll und ein Tag natürlich viel zu kurz, um alles zu sehen.

  7. Oh London war der erste gemeinsame Urlaub als Paar. Wir hatten Anfang November noch traumhaftes Wetter und waren seitdem leider noch nicht wieder dort.

  8. Ui! Das Buch wäre perfekt als Urlaubslektüre. Mit London verbinde ich ganz klar die Sprachreisen, die ich als Jugendliche nach England gemacht habe und bei denen diverse Aufenthalte in London natürlich nicht fehlen konnten. Total cool und unbeschwert und frei in der großen Stadt! Bin mir nicht sicher, ob ich das heute noch so genießen konnte.
    LG von Anni

  9. Ich war das erste Mal in London als ich meine Schwester während ihres Studiums dort besucht habe. Wir (der Besuch) waren zu dritt und weil das Zimmer im Studentenwohnheim so klein war, mussten wir die Tür zum Badezimmer aufmachen und einer schlief auf einer Isomatte halb vor dem Klo…in dem Alter sah man die Augenringe noch nicht so stark 🙂

  10. Das letzte mal in london war ich schon schwanger, wusste es nur noch nicht. Es war ein toller trip mit meiner schwester, wir haben viel gesehen, waren im musical und ich verbinde mini-hotelzimmer und megafussschmerzen (weil wir so viel unterwegs waren) mit dieser genialen stadt

  11. In London war ich das 1. Mal mit meinem Mann vor 7 Jahren. Ich war sofort in die Stadt verliebt. Wir haben ein bisschen Tourikram gemacht aber auch einfach coole Sachen wie eine Eisbar besucht von Absolut Vodka oder in Notting Hill in einem kleinen Café gesessen. Wir haben im London Dungeons Quatsch gemacht und uns spontan König der Löwen angeschaut- ich und meine 5jährige Sitznachbarin haben geheult und mein Mann und ihre Mutter haben über uns gelacht- es war grandios das Musical in Originalsprache zu sehen.
    London kann man zu jeder Jahreszeit machen und man kann immer etwas Neues entdecken.
    Liebe Grüße
    Dani

  12. Ich war inzwischen 3x in London: mit 13 in einer Gastfamilie, mit 23 in Studium mit meinen Uni-Freunden und gerade vor 2 Monaten (mit 33) mit meiner Mama. Jedes mal mag ich die Stadt ein wenig mehr, aber mit meiner Mama war es definitiv am besten (trotz 3 Tage Dauerregen). Da wir ein mal im Jahr ein exklusives Mutter-Tochter Wochenende machen und uns beiden die Stadt so gefallen hat, überlegen wir glatt die Tradition zu brechen und noch mal an den gleichen Ort zu fahren…

  13. Ich verbinde mit London eine ganz besonders reizvolle Stadt und eine tolle Städtereise vor gut 1 Jahr, bei der mein heute 7,5 Monate alter Sohn Max bereit onboard mit war.

    1. Vielen Dank, ich freue mich wahnsinnig. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal was gewonnen habe. Oder doch: Als neunjährige… Ein Buch über gesunde Ernährung von der Krankenkasse… Da hatte ich mal bei einem Malwettbewerb mitgemacht. Und ich glaube, ich habe es nie gelesen. Aber mit dem jetzigen Buchgewinn wird das anders. Versprochen 😃 Danke nochmal!

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