Malta und Kreta – die Zwischenphase unserer Reise

Am Hafen von Malta zu ankern, ist ein erhabenes Feeling. Man ist gefühlt direkt mitten in der Stadt – alles ist bearbeiteter, felsiger, weiss-beiger Stein.

Das war dann Valletta nachts kurz vor dem Abfahren. Am Morgen habe ich kein Foto gemacht…

Wir entschieden uns, die Kinder auf dem Schiff zu lassen und die Insel alleine zu erkundigen. Schon an Bord hatten wir einen Zettel zum Ausfüllen erhalten, dass man die Insel mit einem Hop on/off Bus erkundigen kann. Für nur 20 Euro. Es lohnt sich aber, erst vor Ort zu bezahlen – dort kostete uns der Spass nämlich nur 13 Euro pro Person. Wir haben also ein ganzes Ticket gespart.

Mit dem Bus ging es querfeldein über die Insel. Besonders eindrücklich sieht die Stadt Mdina mitten in der Insel aus:


Überall ist der Einfluss europäischer und arabischer Kulturen sehr gut erkennbar, vor allem das Maurische prägt die Insel bis hin zur Sprache, die ein bisschen wie Esperanto klingt.

Nach fast zwei Stunden Fahrt hatten wir «es» aber gesehen. Es war so heiss, und wir hatten keinen konkreten Plan, wo wir hin wollten. Wir machten einen kurzen Stopp und fuhren dann mit dem Taxi zurück – es hätte sonst mit dem Bus nochmals zwei Stunden gedauert. Mein Tipp wäre hier also: Entscheidet im Vorfeld eines Malta-Besuchs, wo genau ihr hingehen wollt. Man verliert sich sonst quasi. Zudem war es so heiss, dass ich trotz reichlich Getränken beim Bummeln durch die Altstadt von Valletta einen Schwächeanfall hatte und umzukippen drohte. Ich war einfach müde.

Altstadt von Valletta – wir waren aber nur kurz da, denn mein Kreislauf machte leider schlapp.

Kreta sehen – und gehen

So kam es dann auch, dass ich nach einem Seetag mit Zeitverschiebung um eine Stunde Kreta komplett verweigerte. Schon morgens war kein Wind zu spüren, es war drückend heiss, alles trocken und dürr. Ich war vor Jahren schon auf Kreta gewesen (Badeurlaub in Malia), hatte also nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Und dann kam da plötzlich der Gedanke: Nichts muss, alles kann. Und ich kann jetzt einfach mal bewusst NICHTS tun. So lag ich den ganzen Tag am Pool, döste dort im Schatten, ass auf dem Sofa liegend. Mein Mann war zufrieden alleine in Souda unterwegs (den hält auch keine Hitze vor Seightseeing auf). Die Kinder waren glücklich im Kids Club oder kamen zu mir an den Pool um zu schwimmen. Wir chillten. Auf dem Schiff vor Kreta.

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