Veränderungen

40 Tage sind wir nun schon zu fünft. Das neue Leben mit Welpe wirft alles über den Haufen, was wir bisher gelebt haben. Es ist, als hätten wir Eile mit Weile gespielt und würden aufs erste Feld zurückgeworfen. Ich habe gefühlt Zeit für gar nichts. Alles dreht sich nur um das Baby den Hund. Es ist anstrengend. Es ist nervig. Und dann, in einem ruhigen Moment, besinne ich mich. Und freue mich über die ersten geniessbaren Kirschen im Garten. Den kleinen Baum hat mein Mann vor etwa fünf Jahren gepflanzt. Nun trägt er Früchte.


Copperfield kommt im August in die erste Klasse. Ich bin so dankbar und demütig, darf er in die Schule gehen. Noch vor wenigen Monaten war wegen Corona unklar, ob das klappen würde. Wie die Einschulung sein wird, ist eine andere Sache. Die Eltern dürfen vermutlich auch dann noch nicht aufs Schulareal. Sicher wird es anders als bei LadyGaga. Aber: Er darf in die Schule. Und er freut sich so.

Er hat sich nun gewünscht, Ukulele spielen zu dürfen. Eigentlich ja Gitarre, aber das klappt von der Grösse her noch nicht. Letzten Freitag haben wir ihm seine Ukulele gekauft. Und ich bin wiederum so dankbar, konnte ich ihm überhaupt ein Instrument kaufen. Was für ein Luxus!

Er wird so schnell gross! Er schreibt erste Briefe an uns. Es sind die kleinen Dinge, die zählen.


LadyGaga hat die zweite Woche wieder Homeschooling. Grund: Ein Kind des Lehrers hat Corona, so dass dieser mit der Familie in Quarantäne musste. Ich denke: Auch das kriegen wir hin, alles fliesst, nichts bleibt stehen. Nichts ist für die Ewigkeit. Homeoffice und Homeschooling und Welpe und Leben. Irgendwie geht alles.

Dann ist da wieder dieser kleine Hund, der mich an den Rand der Verzweiflung bringt, wenn ich mit einem wichtigen Kunden am Telefon bin und gleichzeitig merke, dass der Wollknäuel mir ins Esszimmer kackt und ich nicht ausfällig werden kann wegen Kunde am Telefon und so. GNAAA!!!!

Wie war das nochmal? «Alles fliesst, nichts bleibt stehen. Nichts ist für die Ewigkeit.» Ommmmmm.

Homeoffice mit Hund
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