12 noch bessere Gründe, warum ich auf meine Kinder wütend sein kann

Gestern habe ich darüber berichtet, wie meine Tochter fliessend von Smirgol zu Gollum wechseln kann. *HIER IHREN SCHÄUMENDEN BLICK EINFÜGEN*

Aber wie steht es eigentlich um mich selbst? Bin ich nicht bestes Beispiel dafür, dass Rumpelstilzchens Mutter in den Wechseljahren sein muss? Folgende Situationen bringen mich zum Ausflippen:

  1. Morgens schleiche ich ins Zimmer der Kinder, um sie liebevoll zu wecken. Ich werde mürrisch angefaucht, und zwar so lange und ausdauernd, bis meine Charlotte-York-Laune im Keller ist. *Dann weckt euch halt gefälligst selbst!!!*
  2. Die Schuhe werden von der ganzen Familie irgendwo hin geschmissen, bis ich fluchend darüber stolpere. *hier tödlichen Blick einfügen*
  3. Im ganzen Stockwerk ist Sand oder Dreck oder Wasser verteilt. Warum? Weil das Kind a) beim Schuhe anziehen merkt, dass da Sand vom Kita-Sandkasten drin ist, und diesen dann auf den Boden befördert, weil stört ja. Oder b) mit schmutzigen Schuhen oder c) triefend nassen Socken (!) im Haus herumrennt. *schflippaus*
  4. Die Haustüre wird immer, IMMER zugeknallt, so dass die Wände beben.
  5. Leergegessene Joghurtbecher oder leergetrunkene Gläser landen wieder – im Kühlschrank, wo sie darauf warten, dass ich und nur ICH sie entferne.
  6. Kleider landen bei einem klitzekleinen Wasserfleck direkt im Wäschekorb.
  7. Schmutzige Kleider hingegen landen irgendwo im Zimmer, gerne aber auch wieder im Schrank, wo sie darauf warten, dass ich und nur ICH sie entferne.
  8. Alles, was von den Kindern aus dem Kinderzimmer ins Wohn- bzw. Esszimmer getragen wird, bleibt auch dort liegen, bis ich und nur ICH es wieder entferne.
  9. Die Kinder sind gereizt, wenn sie kein TV schauen dürfen. Die Kinder sind gereizt, nachdem sie TV schauen durften.
  10. Wenn die Kinder im Bett sind, arbeite ich oft noch eine Runde. Bis unvermittelt ein Kind zombiegleich vor mir steht und verschlafen fragt, wie spät denn eigentlich ist und ob ich noch etwas mit ihm spiele. *ischkriegPlaque*
  11. Handtücher im Bad landen immer, IMMER auf dem Boden, wo sie darauf warten, dass ich und nur ICH sie entferne.
  12. Immer wenn ich, und nur dann wenn ich aufs Klo gehe, ist da kein Scheiss-Klopapier auf der Rolle!!!

Und womit könnt ihr die Liste ergänzen?

Ich freue mich, wenn Du den Beitrag teilst:

3 thoughts on “12 noch bessere Gründe, warum ich auf meine Kinder wütend sein kann

  1. Schöne Idee!
    Also, dann fang ich mal an:
    1. Kind 1 fühlt sich IMMER hinter Kind 2 zurückgesetzt, darf nichts, keiner kümmert sich usw., dass ich mich selbst gaaaanz weit hinten anstelle und mich um alles kümmere ist dabei egal
    2. vorgeschobene Angst vor dem eigenen Zimmer („Ich traue mich aber nicht hoch zu gehen“)
    3. Wehleidigkeit (gerne auch nicht nur die der Kinder, sondern auch des Mannes)
    4. wenn die Kinder sich gegenseitig nicht das Schwarze unter den Nägeln gönnen und ich mit der Briefwaage drohen muss, wenn ich Wurst/Schokolade/… teilen muss
    5. „Ich will aber-Wutanfälle“ des 3 Jährigen – da bin ich so überfordert – und ich habe mich mal für geduldig gehalten
    6. Mathe-Hausaufgaben – Gebrüll bis ins Nachbardorf schon beim Rechenblatt aus der Tasche ziehen
    7. Bei JEDEM Essen findet einer was zu meckern
    8. 2 Stunden lang ins Bett gehen – und ich soll/muss begleiten
    9. „falsch“ geschnittenes Brot erzeugt Wutanfall
    10. Spielzeug überall im Haus
    11. Kleidung überall im Haus, außer im Schrank
    12. …

    es ist zum heulen…aber beruhigend, dass es anderen genauso geht
    Da müssen wir wohl durch
    Liebe Grüße

  2. Haha! Kenne ich ALLES!!!
    Ich ergänze um Zahnpasta im Waschbecken, im Abfluss und ganze Zahnbürsten im Abflussrohr. Ausserdem um Schulmaterialien, die ganz plötzlich und ganz dringend am nöchsten Tag benötigt werden und vor allem das Sportzeug, dass immer hier zuhause liegen würde. Achja, und leere Brotdosen sowie Trinkflaschen, die nie den Weg wieder in dir Küche finden.

    Weiterhin gute Nerven 😉

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