Athen für Anfänger

Nach dem Tiefpunkt unserer Mittelkreuzfahrt kam zum Glück direkt das Highlight der Reise: ATHEN. Ich bin ja so ein kleiner verkappter Griechenland-Fan. Weil ich als 17-Jährige mein Herz an das Land verloren habe. Und überzeugt war, als Erwachsene nach Griechenland auszuwandern, um meine grosse Liebe zu heiraten und mich dort von Brot und Liebe bzw. Feta und Gyros zu ernähren. Aber wie ihr wisst, kam es ganz anders. Item, wenigstens Athen mit seiner Akropolis wollte ich unbedingt einmal besuchen.

Was fällt euch spontan ein, wenn ihr an die Akropolis denkt? Bei mir war es im Vorfeld:

Hitze – steile Stufen – anstrengend – nicht kindertauglich – Massenandrang – verstopfte Wege – Hitze – Hitze – Hitze – Sonnenbrand.

Wir entschieden uns also im Vorfeld, die Kinder im KidsClub an Bord zu lassen und nur zu zweit die Akropolis in Angriff zu nehmen – auf nölende Kinder wollte ich zu unserer aller Wohl lieber verzichten. Wir buchten via Schiff einen Halbtagesausflug für 65 Euro pro Person.

Die Realität sah ganz anders aus

Hitze, steile Stufen, anstrengend, nicht kindertauglich, Massenandrang? Weit gefehlt! Ja, heiss war es. Aber es gab keine verstopften Wege am Fusse der Akropolis, vielmehr war es gefühlt eher leer. Es hat Schatten unterwegs, um der Sonne zu entgehen, man kann also gut pausieren. Die Pfade sind nicht steil. In 20 Minuten ist man gemütlich oben auf dem Berg angelangt, sogar so eine Gehverweigerin wie ich.


Man sollte Schuhe mit guten Sohlen tragen, da die Marmorsteine durch die Jahrhunderte abgetragen sind und es rutschig sein kann.


In meiner Vorstellung habe ich zum Erreichen der Akropolis ja immer so eine Treppe vor mir gesehen wie bei einer mexikanischen Pyramide (was ich by the way echt grässlich fand und deren Besteigung ich in den Ferien 2006 meinem Mann überliess). Echte Treppen gibt es wenige auf der Akropolis. Es ist eher Gestein, auf dem man geht.

Die Aussicht über die Stadt ist überwältigend. Und trotz der insgesamt doch vielen Leute vor Ort hat man nie das Gefühl, eingeengt zu sein. Die Akropolis ist ein Kraftort. Es ist einfach schön dort.



So gesehen wäre es alles in allem durchaus möglich gewesen, die Kinder mitzunehmen.

Endlich! Mein ganz persönliches Ferienhighlight

Auf dem Rückweg machte der Reisebus noch einen Stopp in Plaka, der Altstadt von Athen – leider viel zu kurz. Wir hatten nur eine Stunde zur Verfügung und es war 12 Uhr. Shoppen? Essen?

Wir haben beides getan, und zwar im Turboverfahren. Ihr wollt wissen, wie wahres Glück aussieht? So:

Endlich wieder vereint: mein Gyros und ich.
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