Was diese Frau so alles trieb… im 2015

Zum Abschluss von 2015, hier die subjektive Zusammenfassung meines Jahres:

Gearbeitet

Das Jahr 2015 war definitiv geprägt von meinem Ankommen in der Selbständigkeit. Neben meiner Tätigkeit als Verlegerin einer medizinischen Fachzeitschrift konnte ich Aufträge als freischaffende Journalistin an Land ziehen, unter anderem für ein Medizinportal in Deutschland.

Getanzt

Leider habe ich das Tanzen weiterhin sträflich vernachlässigt. Dafür mache ich regelmässig einen rituellen Freudentanz mit Brunftgeräuschen, wenn ich einen Auftrag erhalten habe. Zum Glück bin ich dann meistens alleine zuhause. Manchmal aber kriegt LadyGaga es mit und sagt nur trocken: «Na, wieder ein Inserat verkauft?»

Gebloggt

Mein stärkster Beitrag 2015 war der zu meinem Geburtstrauma, von dem ich nichts wusste. Ich finde es immer noch unglaublich, wie mir Wellness dabei geholfen hat, mit meinem Körper nach dem Kaiserschnitt wieder ins Reine zu kommen.

Gekauft

Vor kurzem ein iPhone 6S, das noch nicht installiert ist, weil ich zuerst mein altes iPhone 5S mit lahmen 16 GB mit iTunes synchronisieren muss. Wähhhh!!! So helft mir doch.

 

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Oh und eine neue Brille gab es auch für mich:

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Gewonnen

Ein iPad Mini bei der Blogparade #LernenFamilie – Weiterbildung zwischen Job und Familie von Daddylicious. Mein allererstes Tablet! Sobald das neue iPhone installiert ist, richte ich das iPad ein. Ähm. So helft mir doch!!!

Geurlaubt

Im Januar waren wir zusammen mit den Schwiegereltern fünf Tage im Skiurlaub im Allgäu. Über Ostern waren wir bei meinen Eltern in Südfrankreich und ein paar Tage auf einem Campingplatz (gesponsert) in Cagnes-sur-Mer in der Nähe von Nizza. Im Sommer verbrachten wir zwei Wochen bei meinen Eltern in Südfrankreich am Meer. Im Oktober waren wir für ein verlängertes Wochenende in Paris bei der Patentante von Copperfield. Wir machten Disneyland und Versailles unsicher. Im Dezember gab es ausserdem noch ein verlängertes Skiwochenende ohne Schnee in Schruns im österreichischen Alpental Montafon. Dazu ein andermal mehr. Hey, wir waren echt viel unterwegs in 2015!

Getroffen

Neben meinen Urlauben war ich dieses Jahr noch auf ein paar Bloggertreffen in Deutschland: Im Februar war ich am blomm-Meeting in Berlin, wo ich unter anderem Vivi von Hexhex 2.0, Andrea von Runzelfüsschen, Thea von Ratzefatze Pustekuchen und Béa von Tollabea persönlich kennenlernen durfte. Im März war ich beim Netflix-Event in München, wo es zum Treffen mit Suse von Ichlebe!Jetzt!, Cynthia von Mamamaniablog, JuSu von Mama Schulze und Andrea von MeWorkingMom kam. Was macht man, wenn die Chemie zwischen vielen Frauen auf Anhieb stimmt? Man plant ein Treffen für 2016, yeah!

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Im April wurde ich von scoyo nach Hamburg eingeladen, wo ich Alu von Grosse Köpfe und Sven von Zwillingswelten treffen durfte. Hamburg ist ja so toll!
Im Mai war ich dann wieder in Berlin am blomm, diesmal zusammen mit meinem Mann, LadyGaga und Copperfield. Hier kam es auch zur Busfahrt des Grauens. Im September machte ich das Wuppertal unsicher, wo die 1. WUBTTIKA-Bloggerkonferenz stattfand, organisiert von JuSu von Mama Schulze, Miriam von Frau Chamailion und Susanne von Nullpunktzwo.

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Auch hier wieder: Hey, ich war echt viel unterwegs in 2015! Und ich habe so tolle Leute kennengelernt, wofür ich sehr dankbar bin. Ihr seid mir alle ans Herz gewachsen!

Gelernt

Ich bin eine Geschäftsfrau, die auch Mutter ist – und nicht umgekehrt. Das zu lernen und zu akzeptieren mit allen positiven und negativen Facetten, hat mich sehr viel Kraft gekostet. Und mich am Ende stärker gemacht.

Gelacht

Mit den Kindern ohne Ende. Copperfield ist noch im Kleinkindalter, wo das Lachen glasklar klingt, wie ein Glöckchen, dessen Melodie einen überschwemmt mit Glückseligkeit. LadyGaga hingegen ist so gewitzt und hobelt mich argumentativ regelmässig aus, so dass ich manchmal kopfschüttelnd – und lachend – aufgeben muss. Gelacht habe ich auch, wenn Copperfield wieder einmal eine Kiste gefunden hat, in die er klettern konnte:

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Geschimpft

Mit den Kindern ohne Ende. Copperfield lotet seine Grenzen in extremis aus. Wenn ihm etwas nicht passt, wird einfach mal gebrüllt. Ich habe jetzt aber gemerkt, dass strenges Schimpfen uns (also meine Familie, das ist nicht generell gemeint!) echt weiterbringt. Ein Beispiel? Es ist Zeit für den Mittagsschlaf. Copperfield kooperiert nicht. Er liegt im Bett und brüllt wütend. Ich stehe im Türrahmen und sage streng (ohne zu brüllen): «Copperfield, jetzt ist Ruhe im Karton, ich will keinen Ton mehr von Dir hören! Jetzt wird geschlafen, nachher können wir wieder weiterspielen.» Noch während ich das sage, legt er sich hin und ist still. Einfach so. Ich staune selber, wie gut das funktioniert. Copperfield braucht Grenzen. Das vergessen wir manchmal, weil er doch «noch so klein und ein Baby» ist. Ist er aber nicht. Der Babybonus ist definitiv abgelaufen.

Geschaut im TV

Vor allem Netflix, wo ich ja im Streamteam bin. Orange is the New Black, House of Cards, Bletchley Club, Call the midwife, Elementary… LadyGaga schaute alle (!) Folgen von My little Pony (ich kann die Titelmelodie nicht mehr hören, ohne zu würgen), Little Pet Shop, Dschungelbuch… Netflix ist zu einem guten Freund der Familie geworden. Was wir ausserdem gesehen haben: die letzte Staffel von Downton Abbey auf ITV im Original. Heul. Oh, und: Grey’s Anatomy Staffel 11 im Schweizer Fernsehen. Deutschland kommt ja erst nächstes Jahr in den Genuss dieser Horror-Staffel (psst).

Geärgert

Im Spätsommer wurde ich vom Magazin des Sonntagsblicks für eine Reportage zum Thema Kaiserschnitt interviewt. Eine tolle Sache! Blöd nur, habe ich erst im Nachhinein von einer Leserin auf Twitter erfahren, dass es bereits publiziert wurde. Ja, das hat mich sehr geärgert. Im Februar 2016 erscheint übrigens im Schweizer «Gesundheitstipp» ein Artikel, in dem es um Spuckkinder geht. Da uns die Osteopathie im Januar 2015 sehr geholfen hat, wurde ich hierzu interviewet. Und es wurde mir versprochen, dass ich die Publikation rechtzeitig erfahre, ha!

Gejubelt

Ein Big Step in der Familie waren natürlich die ersten freien Schritte von Copperfield am 2. und 3. Mai 2015. Ich juble aber wie alle Mamas beim kleinsten Meilenstein. Seit zwei Tagen zeigt unser Kleiner zum Beispiel stolz auf sich selbst, wenn man ihn fragt, wer denn der «Copperfield» (also natürlich sein richtiger Name) sei. Juhui!

Gerätselt

Manche Kooperationsanfrage hat mich 2015 ins Grübeln gebracht. Auf eine Mail antwortete ich: «Danke nein, aber ich bin nicht an Hängematten interessiert.» Die Antwort: «Und ein anderer Beitrag?» Huh?????? Oder es kommt ein langes Mail im Sinne von «Hey Du, schau mal, was wir hier Tolles haben, das interessiert Dich doch sicher wedel wedel wedel» – aber es ist überhaupt nicht klar, worum es geht und worin die Kooperation bestehen soll. Oder: Nach einigen Mails hin und her bin ich mir mit dem Kooperationspartner einig. Bis er plötzlich sagt: «Ach ja, es wäre nett, wenn Du über das und jenes schreiben könntest. Hier noch der Link und hüh und hott.» BITTE WAS?!?!?
Mein offener Brief an meinen PR-Onkel und meine PR-Tante führte übrigens zu viel Gelächter in der Bloggeria.

Gemocht

Dem gegenüber gab es aber auch ganz tolle, wunderbare Kooperationen. Auch die sind erwähnenswert. Mein Liebling des Jahres: scoyo. Die Zusammenarbeit ist transparent. Die Mitarbeiter, die ich in Hamburg treffen durfte, sind alle herzlich, menschlich und fair – und top engagiert.

Gehört

Die neue Adele-CD. Und tausendmal Bibi und Tina, 5 Freunde, Sternenschweif, Globi und Mia and Me.

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Geschlafen

Viel zu wenig. Also gefühlt zumindest. Oh und zwei Nächte in der Kinderklinik zusammen mit LadyGaga. Muss 2016 nicht mehr sein, bitte.

Gelesen

Den neuesten Wurf von Tess Gerritsen in der Reihe Rizzoli & Isles: Der Schneeleopard. Spannung pur bis zum Schluss. Ja, ich habe tatsächlich ein Buch gelesen in 2015!

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Geweint

Kann ich mich nicht mal erinnern. Ein gutes Zeichen also.

 

So, das war mein 2015. Die Zusammenfassung 2014 findet ihr hier. Für 2016 wünsche ich mir vor allem gute Gesundheit für die ganze Familie. Das wird nämlich meist unterschätzt. Ich freue mich zudem speziell auf die Blogger-Konferenz denkst! in Nürnberg und die Blogfamilia in Berlin. Und nun: guten Rutsch, C U in 2016!

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4 Gedanken zu „Was diese Frau so alles trieb… im 2015

  1. Ein tolles Jahr! Schön, dass ich ein Teil davon sein durfte! Ich bin übrigens untröstlich: während der Blogfamilia bin ich mit meinen Orchestern beim internationalen Wettbewerb für Akkordeonorchester in Österreich :/

  2. Hachja, 2015 ging aber irgendwie auch wieder viel zu schnell vorbei. Danke für deinen schönen Beitrag, sowas liest man im neuen Jahr natürlich super gern. Wir wünschen dir nur das Beste für 2016 und freuen uns auf gemeinsame, spannende Projekte.

    Lieber Gruß aus dem eiskalten Hamburch.

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