Was diese Frau so alles trieb… im 2018

Ende 2017 konnte ich einige Punkte meiner Bucket List abhaken. Ausserdem schrieb ich damals darüber, dass ich 2017 ein paar Mal meine Komfortzone verlassen hatte und über mich hinausgewachsen war! Für 2018 nahm ich mir vor:

  • In Rom einen Ristretto trinken.
  • Mit der Familie auf dem Vierwaldstättersee Schiff fahren.
  • Einer Hochzeit in Mariastein beiwohnen, wo wir geheiratet haben.
  • Schöne Zähne haben.
  • In Schottland Whisky trinken.

Ich habe keines dieser Ziele erreicht, und ich stelle heute fest: 2018 gilt für mich als Zwischenjahr. Wie ich darauf komme? Ich wollte mich um meine Gesundheit, meinen Körper und meine Seele kümmern, das Tempo rausnehmen. Stattdessen bin ich quasi frontal mit 80 kmh auf die Wand zugefahren. Zeitweise war ich tatsächlich so eingespannt an allen Fronten, dass ich kurz vor dem Kollaps war und mir auch schon überlegt hatte, mich in eine Burnout-Klinik einliefern zu lassen. Mein Zeitplan liess das dann aber nicht zu, haha.

Vielleicht hat es das aber gerade gebraucht. Ich bin in Transition zu einem neuen Lebensabschnitt, und diesen Schritt vollführt man nicht von einem Tag auf den anderen. Veränderungen brauchen Zeit. Deshalb ist 2018 quasi mein Brückenjahr. Hierzu werde ich im neuen Jahr schon sehr bald bloggen.

Hier nun aber mein Jahresrückblick 2018:

Gearbeitet

Ich arbeite für den Verlag, den Blog, den Bloggerkongress Swiss Blog Family sowie ehrenamtlich für den Ferienpass bei uns im Dorf. «Daneben» habe ich noch eine Familie und den Haushalt.

Es war definitiv zu viel los bei mir dieses Jahr. Ich bin mit mir selber deswegen ins Gericht und überlege nun zweimal, bevor ich einen Auftrag annehme bzw. ich halte alles so «lean» wie möglich und delegiere, wo es geht. Was mir dabei hilft, nicht den Kopf (und das Herz) zu verlieren, ist der Sport. Ich gehe ins Fitnesscenter, wann immer ich zwei Stunden vom Tagesprogramm abzwacken kann. Das ist nicht ganz so oft, wie ich mir das wünsche, aber ich bleibe am Ball.

Gebloggt

Ich blogge wieder regelmässig und sprudle vor Ideen. Eine ganze Weile habe ich mit mir und dem Blog gehadert, weil ich nicht mehr wusste, in welche Richtung der Blog geht und ob ich überhaupt noch «Mama on the rocks» bin. Denn über die Kinder blogge ich immer weniger. Bin ich ohne Kind auf dem Blog überhaupt noch eine Mamabloggerin? Muss ich mich umbenennen? Was ist der Sinn des Ganzen, wachsen doch andere Blogger stetig weiter, während ich hier in meinem kleinen Garten bin?

Diese Fragen konnte ich dieses Jahr für mich beantworten. Ich bin immer noch Mama on the rocks – weil ich als Frau und Mutter die Bude rocke. Ich habe erkannt, dass der Weg das Ziel ist. Bloggen ist eine Reise, und es ist okay, nicht zu wissen, wohin die Reise geht. Es muss nicht immer eine fixfertige Antwort parat sein. ich muss nicht die perfekte Bloggerin sein, die täglich alle Kanäle bespielt, um die Reichweite zu vergrössern und exponentiell wachsen zu können. Schreiben macht mir Spass, es erdet mich, es lässt mich als Mensch wachsen. Alles andere ist irrelevant. Und hey, immerhin war ich im Oktober als Speakerin an der Webstage Masters Konferenz in Zürich geladen!

Geurlaubt

Von Ende Januar bis Mitte Februar waren wir für zwei Wochen auf einer Kreuzfahrt in der Karibik. Unsere Stationen warten Dominica, Barbados, Martinique, Guadeloupe, St. Lucia, Grenada, Bonaire, Curaçao, Aruba und die Dominikanische Republik. Wenn ich diese Auflistung lese, könnte ich direkt wieder hingehen. Und bei Betrachtung dieser Aufnahme vom Strand in Curaçao auch:


Im April waren wir ein verlängertes Wochenende im Familotel Feldbergerhof im Schwarzwald sowie eine Woche bei meinen Eltern in Südfrankreich. Anfang Mai war ich in Berlin an der Blogfamilia, Mitte Mai dann für drei Tage mit meinem Mann in Seefeld im Tirol.

Ende Juli bis Mitte August waren wir zu viert zwei Wochen in Andalusien, im Oktober für eine Woche wieder bei meinen Eltern in Südfrankreich. Im Dezember durfte ich für ein Wochenende alleine ins Wellnesshotel Golf Panorama Lipperswil.

Gefürchtet

Die Zollkontrolle in der Dominikanischen Republik hat mich das Fürchten gelernt. Ich hatte echt Angst, wegen vermeintlichen Drogenbesitzes im Land inhaftiert zu werden.

Gelacht

Ich habe dieses Jahr viel Spass mit meinem Redaktionsteam, speziell im Battlepark Schwerzenbach. Ausserdem erinnere ich mich an eine Anekdote meines Bruders, bei der ich Tränen gelacht habe. Er ist beruflich Vielflieger und hat es dieses Jahr geschafft, aus Verpeiltheit einen Flug zu verpassen, nachdem er am Flughafen bereits eingecheckt hatte. Die Vorstellung, wie er seinem Koffer dabei zusehen musste, wie er wieder von Bord geladen wurde, ist einfach unbezahlbar.

Gesehen

Still Outlander-addicted. Ausserdem habe ich alle Staffeln von «The Big Bang Theory» und von «Suits» in einem Zug inhaliert.

Im Kino gab es dieses Jahr für uns als Familie «Die Unglaublichen 2» und «Der Grinch». Alleine habe ich «The Spy who dumped me» gesehen und mit einer Freundin «The Greatest Showman».

Auch mit meinem Mann war ich ohne Kinder im Kino, aber der Film fällt mir grad nicht mehr ein.

Am 29. Dezember, also übermorgen, sehe ich mit LadyGaga die Magie-Show der Ehrlich Brothers in Frankfurt. LadyGagas Weihnachtsgeschenk und ihre erste Live-Show!

Gelesen

Alle existierenden Outlander-Bücher von Diana Gabaldon. Ausserdem auch mal was leichtes wie «Ein Vater greift zur Flasche» von meinem Bloggerkollegen Christian Hanne. Er erzählt auf gewohnt unterhaltende Weise von seiner Zeit als junger Vater in Elternzeit – sehr zu empfehlen!

Getrauert

Meine Grosstante ist dieses Jahr 91-jährig gestorben, ich habe sie sehr gemocht.

Gebangt

Die Krankheit meines Vaters setzt der Familie ganz schön zu.

Gelitten

Eigentlich war es ja mein Vorsatz, mir dieses Jahr die Zähne richten zu lassen, aber es kam alles ganz anders. Ich hatte zwei (ZWEI!!!) Wurzelbehandlungen, da zwei Zähne unwiderruflich abgestorben waren. Den ganzen Sommer über hatte ich Zahnschmerzen. Ich hatte zig Konsultationen wegen dieser beiden Zähne. Ich bin zahntechnisch echt bedient für dieses Jahr.

Gefreut

Copperfield geht jetzt in den Kindergarten, die Kinder werden immer selbständiger und ich erobere dadurch Stück für Stück mich selbst wieder. Cool!

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Ein Gedanke zu „Was diese Frau so alles trieb… im 2018

  1. Mir ist die Wende in deinem Blog schon aufgefallen. Ich finde sie aber gut!
    Schön, dass wir uns im 2018 bisschen besser kennen lernen konnten!
    Alles Gute fürs 2019 wünsche ich dir und deiner rockenden Familie von ganzem Herzen!
    Und: danke für deine liebe Weihnachtskarte! Ich habe mich sehr gefreut!

    Herzlichst
    Muriel von MOMof4

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